Ressourcen

Ressourcen – eine stille Quelle der Kraft in unserem Leben

Im Teil „Über meine Person“ habe ich über meine Liebe zum Tanz geschrieben, besonders zum Flamenco. Das ist meine Leidenschaft, und eine Leidenschaft im Leben ist für mich ein Geschenk. In der Theologie könnte man es vielleicht als Segen bezeichnen, in der Psychologie als Ressource, in der Ethnologie als Form immaterieller Kultur und in der Anthropologie als kulturelle Praxis.

Wie auch immer wir es nennen, es kann eine sehr wichtige Rolle in unserem Leben spielen, da es uns Energie gibt und zu guter Stimmung beiträgt.

Wenn wir etwas tun, das wir lieben, geraten wir in einen besonderen Zustand geistiger und körperlicher Vertiefung. In diesen Momenten gelingt es uns, uns vom Alltag und vom Stress zu lösen, Probleme für kurze Zeit zu vergessen und Körper und Geist zu regenerieren. Dabei wird angesammelte negative Energie kanalisiert und in etwas Konstruktives verwandelt.

Solche Aktivitäten stellen unsere Ressourcen dar – etwas, auf das wir in Zeiten von Krise, schlechter Stimmung oder Überforderung zurückgreifen können. Sie ermöglichen es uns, für einen Moment in unsere eigene Welt einzutauchen, die zu einem sicheren Ort werden kann.

Ressourcen müssen nicht nur Aktivitäten oder Hobbys sein. Es können auch Orte sein, an denen wir uns wohlfühlen, z. B. ein Wald, ein Fluss, ein Berg oder einfach eine Ecke in unserem Zuhause, die wir nach unseren eigenen Vorstellungen gestaltet haben.

Eine Ressource kann auch eine Person sein, mit der wir eine tiefe Verbindung haben und in deren Gegenwart wir uns gesehen und angenommen fühlen. Das kann ein Familienmitglied, ein Freund, aber auch eine imaginäre Figur sein, die uns ein Gefühl von Sicherheit gibt.

Auch unsere eigenen Eigenschaften, Stärken und Fähigkeiten können wichtige innere Ressourcen sein.

Im Alltag denken wir oft nicht bewusst über unsere Ressourcen nach oder nehmen sie als selbstverständlich hin. Gerade deshalb ist es wichtig, sie wahrzunehmen und zu pflegen, da sie uns in Krisen oder herausfordernden Situationen als wichtige Stütze dienen und uns innere Balance geben.

Manchmal genügt schon eine kleine Erinnerung daran, dass all das bereits in uns und um uns herum existiert.

 

 

Resursi kao tihi izvor snage u nasem zivotu

U delu „O mojoj personi“ pisala sam o svojoj ljubavi prema plesu, posebno flamenku. To je moja strast a imati strast u životu je za mene veliki dar. U teologiji bismo mozda mogli to nazvati blagoslovom, u psihologiji resursom, u etnologiji kulturnom praksom, a u filozofiji smislom.

Kako god da ga nazovemo, ono može imati veoma važnu ulogu u našem životu jer nam daje pozitivnu energiju i doprinosi dobrom raspoloženju.

Kada se bavimo nečim što volimo, ulazimo u posebno stanje mentalne i telesne zaokupljenosti. U tim trenucima uspevamo da se udaljimo od svakodnevnog stresa, da na kratko zaboravimo probleme i regenerišemo um i telo. Tada se nagomilana negativna energija kanališe i pretvara u nešto konstruktivno.

Takve aktivnosti predstavljaju naše resurse, nešto čemu možemo da se vratimo u trenucima krize, lošeg raspoloženja ili preopterećenosti. One nam omogućavaju da makar na trenutak zaronimo u svoj svet, koji može postati naše sigurno mesto.

Resursi ne moraju biti samo aktivnosti ili hobiji. To mogu biti i mesta na kojima se osećamo dobro, npr. šuma, reka, planina, ili jednostavno kutak u našem domu koji smo uredili po svojoj meri. To može biti i osoba sa kojom imamo duboku povezanost, u čijem prisustvu se osećamo viđeno i prihvaćeno, član porodice, prijatelj, ili neki imaginarni lik koji nam pruža osećaj sigurnosti. Takodje neke nase osobine ili sposobnosti mogu biti znacajan izvor snage

Naravno da mi o resursima kao takvima ne razmisljamo u svakodnevnom zivotu ili ih samo podrazumevamo. Njih treba osvestiti I negovati jer su nam bitan oslonac I daju nam ravnotezu u trenucima krize ili nekih izazovnih situacija u zivotu.

Ponekad nam je dovoljan samo mali podsetnik da sve to postoji u nama i oko nas.