Seit einiger Zeit lebe ich nun in Deutschland. Ursprünglich stamme ich aus Belgrad, Serbien, wo ich Ethnologie und Anthropologie studiert habe. In Deutschland habe ich noch mal studiert und arbeite als staatlich anerkannte Sozialarbeiterin. Mein beruflicher Weg hat mich früh mit unterschiedlichen Lebensrealitäten, kulturellen Prägungen und sozialen Zusammenhängen in Berührung gebracht. Ich arbeite mit Menschen, die sich in herausfordernden Lebenssituationen Orientierung, Klarheit und einen geschützten Raum für ihre Fragen wünschen. Dabei ist mir wichtig, nicht nur Probleme zu betrachten, sondern den ganzen Menschen – mit seiner Geschichte, seinen Beziehungen, seinem Körper und seinen inneren Ressourcen.
Mein Studium der Sozialen Arbeit hat mir eine fundierte Grundlage in psychosozialer Beratung, Gesprächsführung und sozialpsychiatrischem Verständnis vermittelt. Ergänzend habe ich in verschiedenen Projekten gearbeitet und bringe Erfahrung im Projektmanagement mit, was meiner Arbeit Struktur und Klarheit gibt.
Flamenco ist meine große Leidenschaft bei dem ich meine innere Welt ohne Worte darstellen kann. Der Flamenco ist für mich mehr als Tanz – es ist eine ganze Lebensphilosophie in sich. Der ist Ausdruck, Präsenz, Rhythmus, Emotion und Körperbewusstsein. Diese Erfahrung hat meinen Blick auf innere Prozesse, Spannungen und Ressourcen nachhaltig beeinflusst. Sie lehrt mich, wie eng Körper, Gefühl und Ausdruck miteinander verbunden sind – auch jenseits von Worten.
Neben Flamenco ist Psychotherapie auch eine Leidenschaft von mir. Schon immer hat mich die Tiefe des Menschen fasziniert. In allem, was ich getan habe, und bei den Menschen, die ich kennengelernt habe, suchte ich stets nach etwas Bedeutungsvollem und Echtem. Ich war immer neugierig auf die menschliche Seele – auf ihre Geschichten, ihr Leid und ihren Schmerz, aber auch auf ihre Lebensfreude.

Wir vergessen oft, wer wir sind und was wir wirklich wollen, bis wir irgendwann keine Kraft mehr haben, uns dagegen zu wehren. Transformation ist schmerzhaft. Es tut weh, sich selbst in den dunklen Ecken der Vergangenheit zu begegnen, schmerzliche Erinnerungen zuzulassen und sie zu heilen. Aber es tut noch mehr weh, wenn ungeheilte Wunden uns in einen Strudel aus Schmerz und Verzweiflung ziehen. Bis zu dem Moment, in dem die Last so schwer wird, dass wir kaum noch atmen können und erkennen, dass wir so nicht weiterleben möchten.
Doch diese Phase ist nur vorübergehend im gesamten Transformationsprozess. Am Ende steht die Befreiung, die enorme Zufriedenheit und innere Ruhe bringt, weil wir uns selbst wiedergefunden haben.
Wir Menschen sind geschaffen, um zu wachsen, uns zu entwickeln und unser wahres Selbst zu leben.
Ich habe mich über viele Jahre kontinuierlich weitergebildet, unter anderem in körperorientierten Ansätzen, Transaktionsanalyse, Trauma Arbeit sowie in der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Persönlichkeitsstrukturen. Seit 2025 befinde ich mich in einer psychotherapeutischen Ausbildung (integrativ, psychodynamisch). Diese vertieft mein fachliches Verständnis und meine Selbstreflexion und fließt auf einer beratenden, stabilisierenden Ebene in meine Arbeit ein. Für mich ist es wichtig, stets offen für neue Erkenntnisse zu bleiben und mein Wissen kontinuierlich zu erweitern, um Menschen bestmöglich begleiten zu können.
